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"Recycling und Rezyklierbarkeit von Druckerzeugnissen"

Probleme und Lösungen


Die INGEDE lädt alle Mitglieder der Papierkette ein zum
INGEDE-Seminar in Wien, Österreich,
am Dienstag, 30. September 2008, 10–16 Uhr
im Seminarzentrum "Am Spiegeln".

Die Einladung nach Wien richtet sich an alle Mitglieder der Papierkette in Zentral- und Osteuropa – an Akteure aus Österreich, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen, der Slowakei und Slowenien.

Programm

  • Wer ist die INGEDE
    (Dr. Ulrich Höke, Vorsitzender der INGEDE)
    Altpapier-Sammelsysteme und Qualität
    (Jori Ringman, CEPI)

  • Bewertung der Rezyklierbarkeit von Druckprodukten
    (Andreas Faul, INGEDE)

  • Deinkingstoff für hochwertige LWC- und MWC-Papiere
    (Andreas Spielberger, Christian Tasch, Norske Skog)

  • UV-Druckverfahren und Deinkbarkeit
    - UV-Anwendungen für graphische Papiere
      (Edgar Korb, Siegwerk)
    - Deinkbarkeit von UV-Drucken – Eine Untersuchung der Farbrezeptur
      (Alexander Schiller, Fogra)
    - Deinkbarkeit von handelsüblichen UV-Druckfarben
      (Hans-Joachim Putz, PMV der TU Darmstadt)

  • Digitaldrucke – nicht jeder ist deinkbar?
    (Axel Fischer, INGEDE)

  • Deinkbarkeit – ein wichtiger Faktor für die Umweltzertifizierung in der
    österreichischen Druckindustrie (Dr. Werner Sobotka, Druckinnovation, Wien)

  • Zusammenfassung
    (Dr. Ulrich Höke)

Die Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten, eine englische Simultanübersetzung steht zur Verfügung. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt.

Teilnahmegebühr bei Anmeldung bis 31. August 2008:
           80 € pro Person (65 € für jeden weiteren Teilnehmer derselben Firma)

Teilnahmegebühr bei Anmeldung nach dem 31. August 2008:
        120 € pro Person (95 € für jeden weiteren Teilnehmer derselben Firma)

Für INGEDE-Mitglieder fällt keine Teilnahmegebühr an.

Weitere Informationen und Anmeldung bitte per E-Mail an office@ingede.com.


Details zum Veranstaltungsort und Hinweise zur Anreise unter www.amspiegeln.at


  • Warum teilnehmen?

    Printmedien haben Zukunft – sie erreichen bestimmte Zielgruppen am besten und bieten unvergleichliche Leseerlebnisse. Doch Printmedien bestehen nicht nur aus redaktionellem Inhalt und Werbung – sie werden auf Papier gedruckt. Viele sogar auf Recyclingpapier. Wenn nicht, dann gelangen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit als Rohstoff in den Papierkreislauf. Recycling wird aber immer problematischer. Werbeagenturen verlangen weißeres Papier, gleichzeitig wird der Rohstoff für die Papierindustrie immer schlechter. Klebstoffe oder neue Druckverfahren schaffen Probleme; bestimmte Druckfarben machen das Papier sogar undeinkbar (die Druckfarbe lässt sich nicht mehr entfernen). Durch Sammelsysteme für Altpapier, die nur auf möglichst hohe Mengen abzielen, kann ebenfalls die Qualität des Rohstoffs leiden.

    Die "Europäische Erklärung zum Papierrecycling" nennt Recyclingquoten und Qualitätsziele. Diese Selbstverpflichtung wurde von vielen Mitgliedern der Papierkette unterzeichnet und gefördert – von Verbänden der Verleger, Drucker, Farb- und Klebstoffhersteller, Papierindustrie und anderen (www.paperrecovery.org/). Jedes einzelne Mitglied dieser Papierwertschöpfungskette steht in der Verantwortung, die erklärten Ziele auch zu verwirklichen.

    Die INGEDE fördert die Zusammenarbeit der Mitglieder der Papierkette, um Probleme beim Papierrecycling gemeinsam anzugehen. Diese Kooperation hat schon erhebliche Verbesserungen hervorgebracht und zu mehr Problembewusstsein beigetragen.

  • Folien Ackermann Diese Einladung als pdf zum Download

  • Informationen zu vergangenen Veranstaltungen:
    INGEDE Seminar 2007 in Milano und INGEDE Seminar 2006 in Paris.

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Letzte Änderung: 13.08.2008